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Waldreinigung

Bericht über die Waldreinigung am 25. März 2017

Es war noch etwas frisch an diesem 25. März um 10:00 Uhr. Etwa 75 Menschen versammelten sich auf dem Waldparkplatz am Waldreiterweg. Als Georg Kunkel, Vorstandsmitglied des Heimatvereins, den Kofferraum seines Wagens öffnete, drängten sich die eifrigen Müllsammler um ihn herum. Schnell waren die blauen Müllsäcke und Handschuhe in allen Größen verteilt. Herr Kunkel gab Handzettel aus, auf denen die Wege markiert waren, die sich die Sammler vornehmen sollten. Alle Beteiligten waren herzlich eingeladen, nach der Aktion um 12:00 Uhr zu Kartoffelsuppe und Würstchen ins Gemeindehaus der Evangelischen Kirche an der Alten Landstraße zu kommen. Bevor die Sammler solo oder in Grüppchen losmarschierten, wurden sie daran erinnert, dass es nicht ratsam sei, totes Wildgeflügel anzufassen, da nach wie vor die Vogelgrippe grassiert.

Besonders erfreulich war das Engagement junger Eltern, die sich mit ihren etwa 15 Kindern beteiligten. Nicht unerwähnt sein sollten aber auch jung gebliebene Großeltern mit ihren Enkelkindern. Mitbetreut wurden auch zwei Mädchen aus einer Flüchtlingsfamilie. Die Kinder waren besonders eifrig bei der Suche, kommentierten jeden Einzelfund mit ihren Einsichten in den Umweltschutz und freuten sich daran, durch den Wald zu stromern. Es ging ein bisschen zu wie beim Ostereiersuchen. Es gab wie im letzten Jahr einige spezielle Stellen, an denen sich der Abfall häufte, so z. B. die ›Hotspots‹, wo man sich den schnellen Schluck aus dem Minifläschchen genehmigt, oder die Bänke, wo Outdoor-Raucher keine Aschenbecher finden. Ein besonders dicker Fang gelang einer Gruppe mitten im Wald: Dort hatte ein Mensch ein ganzes Sortiment von Fahrradreifen verschiedener Größen abgelegt. Das muss für den Umweltsünder ein ziemlicher Aufwand gewesen sein, den Haufen dort hinzubringen. Falls jemand einem mit Fahrradreifen beladenen Menschen auf dem Weg in den Wald begegnet sein sollte, wäre die Gemeindeverwaltung für einen diesbezüglichen Hinweis bestimmt dankbar.

Gegen 12 Uhr ›strömten‹ die Müllsammler zum Gemeindehaus an der evangelischen Kirche, um sich bei Kartoffelsuppe und Würstchen zu stärken. Der Gemeindearbeiter, der die Müllsäcke an den Ablageorten mit seinem Kleinlaster abholte, meinte, dass sich die Müllmenge gegenüber 2016 doch deutlich verringert hätte. Es wäre ja schön, wenn das auf das gestärkte Umweltbewusstsein der Waldbenutzer zurückzuführen wäre.

Im Gemeindehaus schöpften Frau Ludwig und Frau Lück die Suppe aus dem Kessel und versorgten die hungrigen Sammler mit Würstchen und Brot. Die Kinder erhielten einen Schokoladenosterhasen für ihren Sammeleifer. Die Vorsitzende des Heimatverein Frau Elke Meyer begrüßte die engagierten Großhansdorfer und Großhansdorferinnen in einer kurzen launigen Ansprache. Und dann langten alle gut zu, zufrieden ob ihrer guten Tat.

Finanziell unterstützt wurde die Aktion wie in den vorherigen Jahren von der Provinzial-Agentur H.-U. Sponholz, Eilbergweg 1.

Peter Tischer

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